Lilous Gesang ist klar. Ihre Stimme legt sich angenehm warm über filigrane Klangteppiche aus verhallten Gitarrenlicks, angezerrten Bässen und umherschwirrenden Backings. Aus Koffern, Münzen und weiteren Alltagsgegenständen erzeugte, eigene Percussion-Samples werden auf ihrer aktuellen Platte teilweise bis zur Unkenntlichkeit gecrusht und verfremdet. Gezupfte Akustikgitarren und die subtil geloopten LoFi-Samples in Kombination mit herkömmlichem Schlagzeug geben dem feinfühligen Independent Pop rhythmische Muster zum Festhalten in einer sonst sehr schwebenden Atmosphäre der Songs. Inmitten des Soundspektrums bleibt dabei immer genug Raum für Lilous berührend-bildhaften Worte.

Ihre prägnant formulierten Metaphern projizieren sich gerne auf die imaginären Leinwände der Zuhörer*innen und lassen bewusst Interpretationsspielraum, sodass man sich die entstandenen Bilder mit eigenen Assoziationen zum eröffneten Thema selbst ausmalen kann und soll.
Eine Spur Melancholie weicht dabei nie von ihrer Seite, denn Lilou schreibt genau dann, wenn nicht alles perfekt im Gleichgewicht ist. Wenn viel gesagt werden muss und die richtigen Worte schwer zu finden sind.
Sie möchte nicht nur gehört werden, viel mehr möchte sie aktiv in einen Dialog treten, der nicht zuletzt für einen offenen Umgang miteinander plädiert, und damit auch den Austausch der Menschen untereinander anregen soll.

Auf der Bühne ist sie entweder solo mit Gitarre und einer Fülle von digitalen Effekten für Stimme und Instrument zu hören, oder mit Band im Rücken, die die Vielschichtigkeit ihrer Album-Kompositionen live darbietet.

„Ein Zauberwesen aus der Welt des Deutschpop“
(Conny Kaiser, Volksstimme, September 2018)


„Warum ist eigentlich noch kein A&R-Verantwortlicher aufmerksam geworden auf diese junge Frau, die sich hier förmlich fingerschnippend einreiht in die Riege bemerkenswerter Deutschpop-Poeten?“

(Roman Jasiek – Avalost 2016)

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